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MDS

Fachinformation zur Pflegebegutachtung verfügbar

Essen, 25. Juli 2016

Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz werden zum 1. Januar 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff und damit auch ein neues Begutachtungsinstrument – das Neue Begutachtungsassessment (NBA) - in der Sozialen Pflegeversicherung eingeführt. Der MDS hat daher eine Fachinformation „Die Selbstständigkeit als Maß der Pflegebedürftigkeit“ erstellt, in der das Begutachtungsinstrument ausführlich und anschaulich an Fallbeispielen erklärt wird. Darüber hinaus werden zentrale Fragen zur MDK-Begutachtung erläutert. Gedruckte Exemplare werden ab Mitte August bestellbar sein. Diese Fachbroschüre finden als Download hier.

MDS

Begutachtungs-Richtlinie zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff genehmigt

Essen, 13. Juli 2016

Mit der vom GKV-Spitzenverband beschlossenen und vom BMG genehmigten Richtlinie zum Verfahren der Feststellung der Pflegebedürftigkeit sowie zur pflegefachlichen Konkretisierung der Inhalte des Begutachtungsinstruments (Begutachtungsrichtlinien – BRi) liegt zeitgerecht die Arbeitsgrundlage für die Gutachterinnen und Gutachter der MDK und die Gutachter der privaten Pflegeversicherung vor. Auf dieser Basis werden nun die Gutachter der MDK geschult, damit sie zeitgerecht zum 1. Januar 2017 in das neue Begutachtungsverfahren eingearbeitet sind. Die Begutachtungs-Richtlinie beschreibt und erläutert im Detail das neue Begutachtungsverfahren. Dadurch schafft sie die notwendige Transparenz für Pflegebedürftige, Angehörige und die in der Pflege Beschäftigten. Die Richtlinie ist für die MDK und andere Gutachter sowie für die Pflegekassen verbindlich.


HINWEIS: Die Vorabfassung der Richtlinie finden Sie unten zum Download. Die Broschüren-fassung der Begutachtungs-Richtlinie kann spätestens Anfang September über die MDS-Internetseite "Bestellbare Broschüren" in der Rubrik "Richtlinien / Publikationen" bestellt werden. Bereits Ende Juli wird der MDS eine Fachinformation zum Download anbieten, in der das neue Begutachtungs-Verfahren ausführlich dargestellt und an Beispielen erläutert wird. Die Broschürenfassung der Fachinformation kann ab Mitte August über die MDS-Internetseite "Bestellbare Broschüren" in der Rubrik "Richtlinien / Publikationen" bestellt werden.

» Die Begutachtungs-Richtlinien und weitere Informationen zur Pflegebegutachtung ab 2017

MDS

IGeL-Monitor: Patienten werden über Schaden von IGeL kaum informiert

Berlin/Essen, 12. Juli 2016

82 Prozent der Versicherten kennen Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL). Und jeder Zweite (52 Prozent), der die Selbstzahlerleistungen in der Arztpraxis angeboten bekommt, nimmt sie an. Drei Viertel der Patienten fühlen sich aber nicht ausreichend über Schäden informiert - das sind die Ergebnisse der Evaluation des IGeL-Monitors, bei der 2.149 Versicherte repräsentativ befragt worden sind.


„Für manche Facharztgruppe ist das IGeLn zum Volkssport geworden. Der IGeL-Markt boomt. Information und Aufklärung geraten in der Praxis dabei manchmal in den Hintergrund. Aus unserer Sicht sind die Ärzte gefordert, über Nutzen und mögliche Risiken der Selbstzahler-leistungen ausführlich aufzuklären“, sagt Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS. Dafür müssten schriftliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die Patienten sollten zudem ausreichend Bedenkzeit erhalten und nicht unter Druck gesetzt werden.

Der Bedarf der Patienten an fundierten Informationen ist unverändert groß. Das zeigt auch die Resonanz des IGeL-Monitors: An normalen Tagen informieren sich zwischen 1.000 und 3.000 Besucher auf dem Informationsportal, an Spitzentagen sind es bis zu 45.000. „Patienten brauchen wissenschaftlich fundierte Informationen, damit sie sich bewusst für oder gegen eine Selbstzahler-leistung entscheiden können. Anliegen des IGeL-Monitors ist es, das Informationsgefälle zwischen Arzt und Patient zu verringern. Die Patienten sollen als informierte Patienten entscheiden können“, erläutert Pick.

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des MDS.

MDK-GEMEINSCHAFT

Sechs neue SEG 4-Kodierempfehlungen beschlossen

Essen, 30. Juni 2016

Am 20. Juni  2016 hat Sozialmedizinische Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" (SEG 4) der MDK-Gemeinschaft sechs neue SEG 4-Kodierempfehlungen beschlossen mit den Nummern / Schlagworten

  • 555    Wunde, offen, infiziert
  • 557    Knochenmetastasen, Schmerzen, Nebendiagnose
  • 558    ECMO/ECLS, Intervention, spezielle
  • 559    Abszess, subphrenisch, Komplikation
  • 560    Endoprothese, Kniegelenk, Sonderprothese, CAD-CAM
  • 561    Mastektomie, prophylaktische, Familienanamnese

Die Datenbank SEG 4-Kodierempfehlungen wurde um die neuen Empfehlungen ergänzt.

» zur Datenbank "SEG 4-Kodierempfehlungen"

MDK-GEMEINSCHAFT

MDK-Behandlungsfehler-Begutachtung: Medizinische Dienste stellen erneut mehr Fehler fest

Berlin/Essen, 12. Mai 2016

14.828 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Kranken-versicherung (MDK) 2015 begutachtet. In 4.046 Fällen und damit in jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Medizinische Dienst kritisiert die unzureichende und intransparente Datenlage.

„Seit Inkrafttreten des Patientenrechtegesetzes vor drei Jahren gibt es einen anhaltenden Aufwärtstrend. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Vorwürfe und damit die Nachfrage nach Sachverständigengutachten des MDK wieder leicht gestiegen“, sagt Dr. Stefan Gronemeyer, Leitender Arzt und stellvertretender Geschäftsführer des MDS. Im Jahr 2015 gingen die MDK-Gutachter in 14.828 Fällen einem Behandlungsfehlervorwurf nach; im Vorjahr waren es noch 14.663 Fälle. Auch bei den bestätigten Fehlern hat sich die Zahl erhöht von 3.796 auf 4.046.

„Die Sicherheitskultur ist in Deutschland noch unterentwickelt. Im Vergleich zu Ländern, in denen Behandlungsfehler verpflichtend gemeldet werden müssen, kann in Deutschland aufgrund der intransparenten Datenlage noch zu wenig aus den Fehlern systematisch gelernt werden“, erläutert Gronemeyer. Nötig seien ein offenerer Umgang mit Fehlern und eine gezielte Strategie zur Fehlervermeidung. Dazu müsse auch über die Einführung einer Meldepflicht für Behandlungsfehler diskutiert werden.

In der aktuellen Statistik der MDK-Gemeinschaft standen 7.693 Vorwürfe in direktem Zusammenhang mit der Behandlung im Operationssaal. Bestätigt wurden diese Vorwürfe in knapp jedem vierten Fall. Wenn man sich die Vorwürfe verteilt auf die Fachgebiete an-schaut, ergibt sich folgendes Bild: 32 Prozent aller Vorwürfe bezogen sich auf Orthopädie und Unfallchirurgie, 11 Prozent auf die Innere Medizin und Allgemeinmedizin, weitere 11 Prozent auf die Allgemeinchirurgie, 9 Prozent auf die Zahnmedizin und 7 Prozent auf die Frauenheilkunde sowie 5 Prozent auf die Pflege. „Eine hohe Zahl an Vorwürfen lässt jedoch nicht auf eine hohe Zahl an tatsächlichen Behandlungsfehlern schließen. Die Zahl spiegelt vielmehr wider, ob der Patient selbst erkennen kann, ob das Behandlungsergebnis seinen Erwartungen entspricht oder nicht“, erklärt Prof. Dr. Astrid Zobel, Leitende Ärztin des MDK Bayern. Wenn man sich die Fehler danach ansieht, wo sie auftreten, so steht ebenfalls die operative Therapie mit 31 Prozent an vorderster Stelle, gefolgt von der Befunderhebung mit 25 Prozent und der Pflege mit 9 Prozent. „Die Statistik zeigt trotz der beschriebenen Häufungen ein breites Spektrum: Die festgestellten Fehler betreffen hunderte verschiedene Erkrankungen und Behandlungsmaßnahmen“, erläutert Zobel.

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des MDS

MDK-GEMEINSCHAFT

Eine neue SEG 4-Kodierempfehlung und eine Aktualisierung

Essen, 9. Mai 2016

Am 25. April 2016 hat die Sozialmedizinische Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" (SEG4) der MDK-Gemeinschaft eine neue SEG 4-Kodierempfehlung beschlossen (Nummer / Schlagworte):

  • 556 Achondroplasie, Syndrom, angeboren, Wundheilungsstörung

Aktualisiert wurde die SEG 4-Kodierempfehlung 

  • 463 Rektumresektion, tubuläre

Die Datenbank SEG 4-Kodierempfehlungen wurde entsprechend ergänzt.

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MDK-GEMEINSCHAFT

Vier neue SEG 4-Kodierempfehlungen und drei Aktualisierungen

Essen, 8. März 2016

Am 24. Februar 2016 hat die Sozialmedizinische Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" (SEG 4) der MDK-Gemeinschaft

vier neue SEG 4-Kodierempfehlungen
beschlossen mit den Nummern / Schlagworten

  • 551 Drainage, epidural
  • 552 PEPP Heroinkonsum
  • 553 Biopsie, Harnblase, Resektoskop
  • 554 Flüssigkeitsersatz

 

Aktualisiert wurden die SEG 4-Kodierempfehlungen mit den Nummern

  • 23   Antikoagulanzien
  • 114 Marcumar®, Blutung, Antikoagulation
  • 274 Hämaturie, Marcumar®

Die Datenbank SEG 4-Kodierempfehlungen wurde um die neuen und aktualisierten Empfehlungen ergänzt.

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MDK-GEMEINSCHAFT

DRG-Kodierempfehlungen komplett überarbeitet -
Datenbank umbenannt in "SEG 4-Kodierempfehlungen"

Essen, 11. Januar 2016

Die Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" der MDK-Gemeinschaft (SEG 4) hat alle bisher veröffentlichten DRG-Kodierempfehlungen einem Review unterzogen und an die Deutschen Kodierrichtlinien, die ICD-10-GM, den OPS und die Fallpauschalenverordnung (FPV) für das Jahr 2016 angepasst.

Die vorliegende Gesamtfassung der DRG-Kodierempfehlungen enthält die Empfehlungen
Nr. 1 bis 550 mit Aktualisierungsdatum 01.01.2016. Alle aktuellen Kodierempfehlungen finden Sie in der Datenbank. Diese wird ab sofort unter dem Namen "SEG 4-Kodierempfehlungen" geführt, da sie in Zukunft neben DRG-Kodierempfehlungen auch PEPP-Kodierempfehlungen enthalten wird.

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MDK-GEMEINSCHAFT

Zwei neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen

Essen, 3. November 2015

Am 13. Oktober 2015 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft zwei neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr.  549 und 550 ergänzt.

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MDK-GEMEINSCHAFT

Zwei neue DRG-Kodierempfehlungen

Essen, 2. September 2015

Am 27. August 2015 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft zwei neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr.  547 und 548 ergänzt. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe die Empfehlung mit der Nr. 517 aktualisiert. Die aktualisierte Fassung wurde ebenfalls in die Datenbank eingestellt.

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MDS

IGeL-Monitor: Mündig und informiert über IGeL diskutieren

Essen, 1. September 2015

Der IGeL-Monitor erweitert sein Informationsangebot. Alles Wichtige zu jeder bewerteten Selbstzahlerleistung ist ab sofort jeweils in einem „Merkblatt für das Praxisgespräch“ zusammengefasst.

Die Merkblätter sind vor allem als Gedächtnisstütze für Versicherte gedacht, die mit Ihrer Ärztin oder ihrem Arzt über eine IGeL sprechen möchten. Die Blätter können in der Praxis als gemeinsame Gesprächsgrundlage dienen. Jedes Merkblatt stellt die wesentlichen Informationen zu einer IGeL knapp und übersichtlich auf einer Seite zusammen: zu Nutzen und Schaden, zum Fazit des IGeL-Monitors, zu den wichtigsten Studien und auch zum IGeL-Monitor selbst.

Die vollständige Pressemitteilung des MDS lesen Sie auf der Seite des

» IGeL-Monitor

MDK-GEMEINSCHAFT

Drei neue DRG-Kodierempfehlungen veröffentlicht

Essen, 29. Juni 2015

Am 24. Juni 2015 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft drei neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr.  537, 545 und 546 ergänzt.

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MDK-GEMEINSCHAFT

Behandlungsfehler-Begutachtung der Medizinischen Dienste: Trend zu mehr Vorwürfen hält an

Berlin/Essen, 20. Mai 2015

14.663 Behandlungsfehlervorwürfe haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) 2014 begutachtet. In jedem vierten Fall bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten. Das geht aus der Jahresstatistik der Behandlungsfehler-Begutachtung hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Medizinische Dienst fordert einen offenen Umgang mit Fehlern und eine neue Sicherheitskultur.

„Die Zahl der begutachteten Behandlungsfehlervorwürfe ist anhaltend hoch – insoweit können wir als Medizinischer Dienst keine Entwarnung geben“, sagt Dr. Stefan Gronemeyer, Leitender Arzt und stellvertretender Geschäftsführer des MDS. Im Jahr 2014 gingen die MDK-Gutachter in 14.663 Fällen einem Behandlungsfehlervorwurf nach. Das ist knapp mehr als im Jahr zuvor mit 14.585 Fällen. Ebenso stieg die Zahl der bestätigten Fehler mit 3.796 Fällen leicht an (2013: 3.687.) „Auch bei größter Sorgfalt passieren Fehler im Krankenhaus, in der Arztpraxis und in der Pflege. Uns geht es um einen offenen Umgang mit Fehlern, damit die Patienten entschädigt werden. Zudem müssen die Fehler systematisch analysiert werden, damit sie in Zukunft vermieden werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Umstände zum Fehler geführt haben"...

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des MDS

MDK-GEMEINSCHAFT

DRG-Kodierempfehlungen: Sieben Neue und fünf Aktualisierungen

Essen, 18. Mai 2015

Am 04. Mai 2015 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft sieben neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen mit den Nr. 535 und 539 bis 544 ergänzt.

Außerdem hat die AG die Kodierempfehlungen mit den Nr.  34, 316, 319, 326 und 486 aktualisiert. Die Aktualisierungen befinden sich ebenfalls in der DRG-Datenbank.

» zur Datenbank DRG-Kodierempfehlungen

MDS - IGEL-MONITOR

Laser bei bestimmten Blutschwämmchen ohne Vorteil

Essen, 9. April 2015

Eine Behandlung von unkomplizierten Blutschwämmchen bei Säuglingen mit einem Farbstofflaser ist „tendenziell negativ“. Zu dieser Bewertung kommt der IGeL-Monitor des MDS.

Das Team des IGeL-Monitors ist der Frage nachgegangen, welchen Nutzen und welchen Schaden man von einer Behandlung mit einem der beiden üblichen Laser, dem Farbstofflaser, erwarten kann. In der wissenschaftlichen Literatur fand sich dazu eine aussagekräftige Untersuchung: In der Studie wurden 121 Säuglinge mit Blutschwämmchen auf zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die eine Gruppe eine Farbstofflaser-Behandlung und die andere keine Behandlung bekam.

Zur Pressemitteilung des MDS über die Bewertung der Laser-Behandlung von Blutschwämmchen beim Säugling

SELBSTZAHLER-LEISTUNGEN

Drei Jahre IGeL-Monitor des MDS:
Patienten sollten sich vor dem Kauf einer IGeL umfassend informieren

Berlin/Essen, 26. Februar 2015

Jeder zweite Patient bekommt beim Arztbesuch Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten. Die meisten dieser Selbstzahlerleistungen haben nach wissenschaftlicher Bewertung des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS) keinen nachweisbaren Nutzen oder sie schaden. Um Versicherten eine fundierte Entscheidungshilfe zu bieten, betreibt der MDS seit drei Jahren das Internet-Portal www.igel-monitor.de. Zwei Millionen Nutzerinnen und Nutzer greifen auf dieses Portal bislang zurück.


„Die Resonanz ist unverändert groß. An ruhigen Tagen informieren sich bis zu 1.500 Besucher über die Selbstzahlerleistungen, an Boom-Tagen sind es bis zu 10.000“, zieht Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS, positiv Bilanz. „Wir bieten den Versicherten eine wissenschaftlich fundierte und dennoch leicht verständliche Entscheidungshilfe, damit sie sich mit dem nötigen Wissen für oder gegen eine IGeL entscheiden können. Mit dem Portal bringt der MDS Transparenz in einen undurchsichtigen Markt.“ ...


Die vollständige Pressemitteilung und die Pressemappe finden Sie auf der Internetseite des MDS

MDS: Pflegenoten weiterentwickeln - nicht aussetzen

Essen, 4. Februar 2015

Zur Diskussion um das Aussetzen der Pflege-Transparenzberichte erklärt Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS:

„Das Aussetzen der Pflegenoten ist der falsche Weg, weil damit die Transparenz für lange Zeit auf Eis gelegt würde. Die Verbraucher erhielten gar keine Informationen mehr und der Prozess der Transparenzkriterien müsste von vorne beginnen. Ursache für die geringe Aussagekraft des Pflegenotensystems ist der Einfluss der Pflegeanbieter. Das Aussetzen der Pflegenoten würde gerade diejenigen belohnen, die mehr Transparenz bislang blockiert haben. Nach unserer Auffassung sollten die Bewertungskriterien gestrafft und systematisch weiterentwickelt werden. Es muss künftig besser abgebildet werden, wie die Versorgungsqualität in den Heimen ganz konkret ist. Aus den Transparenzberichten muss deutlich werden, wie gut eine Einrichtung bei der Medikamentenversorgung, der Dekubitusprophylaxe und der Schmerzerfassung ist. Der Fokus muss auf den zentralen Kriterien der Versorgung liegen.“

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) berät den GKV-Spitzenverband in medizinischen und pflegerischen Fragen. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Auf-gaben und die Zusammenarbeit der MDK.

Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) begutachten Antragsteller auf Leistungen der Pflegeversicherung im Auftrag der Pflegekassen.

MDK-GEMEINSCHAFT

DRG-Kodierempfehlungen: Gesamt-Update und drei neue Empfehlungen

Essen, 30. Januar 2015

Die Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" der MDK-Gemeinschaft (SEG 4) hat alle bisher veröffentlichten DRG-Kodierempfehlungen einem Review unterzogen und an die Deutschen Kodierrichtlinien, die ICD-10-GM, den OPS und die Fallpauschalenverordnung (FPV) für das Jahr 2015 angepasst. Außerdem haben die Experten drei neue Kodierempfehlungen mit den Nummern  528, 533, 538 erarbeitet.

Die vorliegende Gesamtfassung der DRG-Kodierempfehlungen enthält die Empfehlungen Nr. 1 bis 538 mit Aktualisierungsdatum 15.01.2015. Alle aktuellen Kodierempfehlungen finden Sie in der DRG-Datenbank in diesem Internetangebot. Darüber hinaus stehen dort alle Empfehlungen auch gebündelt in einer PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

» zur Datenbank DRG-Kodierempfehlungen

MDS UND GKV-SPITZENVERBAND

Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert

Essen/Berlin, 14. Januar 2015

Die Versorgungsqualität in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten ist besser geworden. Das zeigt der vierte MDS-Pflege-Qualitätsbericht, der heute vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) in Berlin vorgestellt wurde. Grundlage des Berichts sind Daten aus über 23.211 Qualitätsprüfungen, die im Jahr 2013 in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten stattfanden. Die MDK-Gutachter untersuchten dabei die Versorgungsqualität bei 146.000 Menschen. Verbesserungen gab es bei der Dekubitusprophylaxe und der Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen. Schwächen zeigten sich im Schmerzmanagement. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Pflege in Deutschland.

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Unterlagen finden Sie auf der Internetseite des

» MDS

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Entbürokratisierung der Pflegedokumentation startet im Januar 2015

Berlin, 18. Dezember 2014

Gemeinsame Pressemitteilung von

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege
GKV-Spitzenverband
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege
Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS)

 

Ab Januar 2015 beginnt die bundesweite Implementierung der neuen Dokumentation in der Pflege. Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat die IGES Institut GmbH gemeinsam mit der Expertin Elisabeth Beikirch mit der Einrichtung des Projektbüros zur flächendeckenden Umsetzung des Projekts "Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" beauftragt. Das Projektbüro wird zum 1. Januar 2015 seine Arbeit aufnehmen. Es hat die Aufgabe, die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen bundesweit bei der Umsetzung der neuen Pflegedokumentation (das sogenannte "Strukturmodell") zu unterstützen.

Das Lenkungsgremium des Projekts begrüßte in seiner Sitzung am 16. Dezember den Start des Projekts und alle Mitglieder sagten ihre volle Unterstützung zu.  Basis für die bundesweite Umsetzung der entbürokratisierten Pflegedokumentation ist die vorgelegte Expertise zur Implementierung. Diese wurde seitens des GKV Spitzenverbandes, des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) in Auftrag gegeben und im Kern im  Lenkungsgremium verabschiedet. Dort sind u.a. der GKV-Spitzenverband, die Spitzenverbände der privaten und gemeinnützigen Einrichtungsträger sowie Vertreter der Medizinischen Dienste und der Bundesländer vertreten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite des

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MDK-KONGRESS 2014

Medizinische Dienste sind für die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeits-begriffs vorbereitet

Berlin, 6. November 2014

Die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung begrüßen das Pflegestärkungsgesetz, das morgen im Bundesrat zur Abstimmung steht. „Insbesondere die Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz sind wichtig, um die Pflegeversicherung an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen. Der nächste Schritt wird die Einführung des neuen Pflegebegriffs sein“, sagt Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS. „Die Medizinischen Dienste sind darauf vorbereitet.“ Dr. Ulf Sengebusch, Geschäftsführer des MDK Sachsen betont: „Die MDK haben mit 1,4 Millionen Pflegebegutachtungen jährlich die notwendige Erfahrung und das Fachwissen, um das dafür notwendige neue Begutachtungsverfahren in die Praxis umzusetzen.“ 

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Unterlagen finden Sie hier

MDK-GEMEINSCHAFT

Zwei neue DRG-Kodierempfehlungen

Essen, 27. Oktober 2014

Am 09. Oktober 2014 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft zwei neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr. 511 und 526 ergänzt. Außerdem hat die AG die Kodierempfehlungen mit den Nr. 17, 517 und 521 geändert.

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MDK-GEMEINSCHAFT

Sieben neue DRG-Kodierempfehlungen

Essen, 8. Juli 2014

Am 03. Juli 2014 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft sieben neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr. 506, 517, 518, 520, 521, 524 und 525 mit Stand 12.06.2014 ergänzt.

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MDK-GEMEINSCHAFT

Behandlungsfehler: Medizinischer Dienst stellt Begutachtungsstatistik 2013 vor

Essen/Berlin, 6. Mai 2014

Rund 14.600mal haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) im Jahr 2013 ein Gutachten bei einem vermuteten Behandlungsfehler erstellt. Das sind gut 2.000 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der bestätigten Fehler ist dagegen etwas gesunken. Das geht aus der aktuellen Statistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung hervor, die der Medizinische Dienst heute in Berlin vorgestellt hat.

„Im Vergleich zu den Vorjahren hat die Zahl begutachteter Behandlungsfehlervorwürfe zugenommen – und zwar um 17 Prozent. Dies führen wir auf die Aufklärungsarbeit der vergangenen Jahre und die gestiegene öffentliche Aufmerksamkeit, aber auch auf das 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz zurück. Außerdem zeigen unsere Zahlen, dass die Patienten auf die Begutachtung durch den MDK vertrauen und sie als wichtiges Angebot annehmen“, so Dr. Stefan Gronemeyer, Leitender Arzt und stellvertretender Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS). Die Zahl der bestätigten Fehler ist leicht zurück gegangen: Knapp 3.700mal kamen die Gutachterinnen und Gutachter des MDK zu dem Ergebnis, dass ein Behandlungsfehler vorliegt (2012: 3.900). Ob dies ein Trend oder eine zufällige Schwankung sei, bleibe abzuwarten, so Gronemeyer.

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des

 

» MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen

MDK-GEMEINSCHAFT

DRG-Kodierempfehlungen: Gesamt-Update und drei neue Empfehlungen

Essen, 22. Januar 2014

Die Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" der MDK-Gemeinschaft (SEG 4) hat alle bisher veröffentlichten DRG-Kodierempfehlungen einem Review unterzogen und an die Kodierrichtlinien, die ICD-10-GM, den OPS und die Fallpauschalenverordnung (FPV) für das Jahr 2014 angepasst. Außerdem haben die Experten drei neue Kodierempfehlungen mit den Nummern 496,509 und 513 erarbeitet.

Die aktualisierte Gesamtfassung der DRG-Kodierempfehlungen Nr. 1 bis 513 mit Stand 15.01.2014 finden Sie in der DRG-Datenbank in diesem Internetangebot. Darüber hinaus stehen dort alle Empfehlungen auch gebündelt in einer PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

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PRESSEERKLÄRUNG DES MDS

Bundesverdienstkreuz an Dieter F. Märtens

Essen, 17. Dezember 2013

Der alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates des MDS, Dieter F. Märtens, hat das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen bekommen. Überreicht wurde die Auszeichnung am 16. Dezember im Rahmen einer Feierstunde durch den bayerischen Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz, Dr. Marcel Huber, in München.

Märtens wurde für sein ehrenamtliches Engagement in der Selbstverwaltung der deutschen Sozialversicherung und im Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes geehrt, dessen alternierender Verwaltungsratsvorsitzender er bereits seit 2006 ist. Er setzt sich für die patientengerechte Bewertung von medizinischen und pflegerischen Leistungen, für die versichertenorientierte Begutachtung und die bundeseinheitliche Aufgabenwahrnehmung der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung ein. Märtens langjähriges und unermüdliches Engagement für die Versichertengemeinschaft wird mit dieser hohen Auszeichnung gewürdigt.

Hintergrund

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) berät den GKV-Spitzenverband in medizinischen und pflegerischen Fragen. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Aufgaben und die Zusammenarbeit der MDK in medizinischen und organisatorischen Fragen.

Pressekontakt:

MDS, Pressestelle
Christiane Grote
Tel: 0201 8327-115
c.grote@mds-ev.de

PRESSEERKLÄRUNG DER MDK-GEMEINSCHAFT

Koalitionsvereinbarung: Medizinische Dienste begrüßen Stärkung der Pflege

Essen, 27. November 2013

„Wir begrüßen die in der Koalitionsvereinbarung vorgesehene Stärkung der Pflege und Pflegeversicherung. Dank der geplanten Maßnahmen werden die Pflegebedürftigen künftig besser unterstützt und ihre Angehörigen die notwendige Entlastung erhalten.“ Dies erklärten die Geschäftsführer der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) und des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS) anlässlich einer Sitzung in Essen am 27.11.2013.

Positiv bewerten die Medizinischen Dienste die Absicht der Koalitionspartner, den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff so schnell wie möglich einzuführen, um die lange geforderte Gleichstellung von somatisch und dementiell erkrankten Pflegebedürftigen zu erreichen. Das neue Begutachtungsinstrument ist die Grundlage für eine gerechtere Zumessung von Pflegeleistungen. Die Medizinischen Dienste werden die vorgesehenen Vorarbeiten mit ihren langjährigen Erfahrungen in der Pflege bestmöglich unterstützen.

Hintergrund
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und der Pflegeversicherung. Er ist auf Landesebene als eigenständige Arbeitsgemeinschaft organisiert.

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) berät den GKV-Spitzenverband in medizinischen und pflegerischen Fragen. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Aufgaben und die Zusammenarbeit der MDK in medizinischen und organisatorischen Fragen.

 

Pressekontakt:

MDS, Pressestelle
Christiane Grote
Tel: 0201 8327-115
c.grote@mds-ev.de

MDK-GEMEINSCHAFT

Vier neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen

Essen, 5. November 2013

Am 29. Oktober 2013 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft vier neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr. 381, 497, 499 und 503 mit Stand 17.10.3013 ergänzt. Darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe die Kodierempfehlung Nr. 235 (Schlagworte:  Krampfanfall, Hirnmetastase, Symptom) geändert.

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MDK-GEMEINSCHAFT

Vier neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen

Essen, 6. September 2013

Am 03. Sepember 2013 hat die AG Kodierempfehlungen der MDK-Gemeinschaft vier neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde um die Empfehlungen Nr. 493, 494, 495 und 498 egänzt.

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ARBEITSUNFÄHIGKEIT

MDS: Begutachtung von Arbeitsunfähigkeit durch den MDK nimmt ab

Essen, 19. August 2013

Statement von Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), zur heutigen dpa-Meldung:

„Bei der MDK-Begutachtung von Arbeitsunfähigkeit gibt es keine Auffälligkeiten. Dies belegt ein Blick in die Statistik: 2012 haben die MDK bundesweit rund 1,46 Mio. Arbeitsunfähigkeitsfälle aller 35 Mio. Arbeitsunfähigkeitsfälle im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen begutachtet, rund 100.000 weniger als noch im Jahr 2011. In mindestens vier von fünf Fällen bestätigten die Gutachter des MDK die Arbeitsunfähigkeit. Lediglich bei etwa 230.000 Menschen – das sind etwa 16 Prozent - kommen sie zu dem Ergebnis, dass es aus medizinischer Sicht keinen Grund für die Fortsetzung der Arbeitsunfähigkeit gibt und sie deshalb in den nächsten zwei Wochen beendet werden kann. Es ist daher nicht zu rechtfertigen, von einer Vielzahl von Ablehnungen zu sprechen.

Unsere Statistik der letzten Jahre zeigt eher eine rückläufige Tendenz. Das heißt: Die MDK begutachten weniger Arbeitsunfähigkeitsfälle als in den Vorjahren, und die Ergebnisse sind seit Jahren konstant. Dies spricht dafür, dass die Begutachtungen sorgfältig und nach einheitlichen Kriterien durchgeführt werden. Diese Fakten bieten für überzogene Interpretationen keinen Anlass.“

 

Die vollständige Veröffentlichung mit Daten zur AU-Begutachtung des MDK in den Jahren 2010 - 2012 finden Sie auf der Internetseite des

» MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen

Pflege-Neuausrichtungsgesetz

Mehr Leistungen für Demenzkranke aus der Pflegeversicherung - Erste MDK-Begutachtungsergebnisse nach Inkrafttreten des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes

Essen, 17. Juli 2013

Mehr als 650.000 Menschen, die zuhause gepflegt werden, profitieren bis zum Jahresende von den neuen Leistungen aus dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG). Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung hervor, die der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) auf der Grundlage der Begutachtungsergebnisse in der Pflege aus dem ersten Quartal 2013 veröffentlicht hat. Demnach werden etwa 140.000 Menschen mit einer beginnenden Demenz unterhalb der Pflegestufe I erstmals das Pflegegeld von 120 Euro oder Pflegesachleistungen in Höhe von 225 Euro erhalten.

Insgesamt sind im ersten Quartal 2013 bei den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung (MDK) 375.968 Aufträge für Pflegebegutachtungen in der häuslichen Pflege eingegangen. Das sind 15 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. "Diese deutliche Steigerung der Begutachtungszahlen dürfte bereits ein Effekt der Leistungsverbesserungen für Menschen mit Demenz sein, die mit dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten sind“, so Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auf der Internetseite des

» MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen

MDK-GEMEINSCHAFT

Fünf neue DRG-Kodierempfehlungen

Essen, 17. Juni 2013

Am 06. Juni 2013 hat die AG Kodierempfehlungen der SEG 4 fünf neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen. Entsprechend wurde die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen um die Empfehlungen Nr. 478, 482, 486, 488 und 490 egänzt.

» zur Datenbank DRG-Kodierempfehlungen

BEHANDLUNGSFEHLER

Neue Daten zu Behandlungsfehlern: Medizinische Dienste erstellten 2012 rund 12.500 Gutachten – in fast jedem dritten Fall erwies sich der Verdacht als berechtigt

Berlin/Essen, 15. Mai 2013

Rund 12.500 Gutachten bei vermuteten Behandlungsfehlern haben die Gutachterinnen und Gutachter der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) bundesweit im Jahr 2012 durchgeführt. Etwa jeder dritte Patient lag mit seinem Verdacht richtig. Das geht aus der aktuellen Statistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung hervor, die der Medizinische Dienst am 15. Mai in Berlin vorgestellt hat.


„Patientinnen und Patienten, die vermuten, falsch behandelt worden zu sein, sind auf unabhängigen medizinischen Sachverstand angewiesen. Nur so haben sie eine Chance, ihre Schadensersatzansprüche durchzusetzen. Diesen Sachverstand bietet der MDK. Er schafft mit seinen Gutachten Klarheit und Sicherheit für geschädigte Patienten“, so Dr. Stefan Gronemeyer, Leitender Arzt und stellvertretender Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS).

Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des

» MDS - Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen

MDK-GEMEINSCHAFT

Fünf neue DRG-Kodierempfehlungen

Essen, 7. Mai 2013

Am 16. April 2013 hat die AG Kodierempfehlungen der SEG 4 fünf neue DRG-Kodierempfehlungen beschlossen (Empfehlungen Nr. 473 bis 477) und die Empfehlung Nr. 268 aktualisiert.Die Datenbank DRG-Kodierempfehlungen wurde entsprechend ergänzt.

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MDS

Ein Jahr IGeL-Monitor des MDS: Wichtigste Leistungen bewertet – App erweitert Angebot

Berlin / Essen, 20. März 2013

Seit gut einem Jahr können sich Versicherte per Mausklick über Nutzen und Schaden von individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), die ihnen in der Arztpraxis angeboten werden, auf www.igel-monitor.de informieren. Entwickelt wurde die nicht-kommerzielle Internetplattform vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS). Seit dem Start haben fast 900.000 Nutzerinnen und Nutzer von diesem Informationsangebot Gebrauch gemacht, rund 2.800 Zuschriften sind beim Team des IGeL-Monitors eingegangen.

„Diese große Resonanz der Versicherten zeigt, dass das Informationsbedürfnis hoch ist und dass der IGeL-Monitor die Versicherten erreicht“, so Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS. „Denn ...

Die komplette Pressemitteilungen und weitere Unterlagen finden Sie auf der Internetseite des

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MDK-GEMEINSCHAFT

Unabhängige Beratung und Begutachtung im Interesse der Patienten sichern

Essen / Berlin, 12. März 2013

Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste (MDK und MDS) sieht den Ausbau der Patientensicherheit als wichtiges Aufgabenfeld. Dazu werden die Medizinischen Dienste vor dem Hintergrund des Patientenrechtegesetzes ihre Unterstützung für die Patienten durch medizinische Gutachten bei der Verfolgung von Behandlungsfehlern und in Fällen fehlerhafter Medizinprodukte intensivieren. Gleichzeitig werden sie patientenorientierte Informationen wie das Verbraucherportal IGeL-Monitor, die frei sind von Anbieterinteressen, weiter ausbauen.

Mit der Berliner Erklärung appellieren die Medizinischen Dienste an die Politik, die fachliche Unabhängigkeit der Medizinischen Dienste und ihre erfolgreiche Organisationsstruktur zu sichern.

Die Berliner Erklärung im Wortlaut:

"Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die soziale Pflegeversicherung (SPV) ist unabhängige medizinische Beratung und Begutachtung unverzichtbar. Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste (MDK* und MDS*) erfüllen diesen gemeinsamen sozial- und gesundheitspolitischen Auftrag. Sie begutachten Versicherte, die eine Leistung beantragen, und beraten die Kranken- und Pflegeversicherung in medizinischen und pflegefachlichen Fragestellungen. Die Medizinischen Dienste erledigen diese Aufgaben kompetent und wirtschaftlich.

6,35 Mio. Einzelfallberatungen und -begutachtungen für die Krankenversicherung und 1,64 Mio. Gutachten für die Pflegeversicherung unterstreichen die Leistungsfähigkeit der MDK Gemeinschaft. Hinzu kommen mehr als 22.000 Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen und 12.500 Begutachtungen bei vermuteten Behandlungsfehlern.
Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste stellt bundesweit einheitliche Beratungs- und Begutachtungsstandards sicher und schafft die Voraussetzung, dass alle Versicherten den gleichen Zugang zu Gesundheitsleistungen auf Grundlage des einheitlichen Leistungskatalogs haben. Von den Medizinischen Diensten gehen durch ihre anerkannte Fachlichkeit wesentliche Impulse zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und der Pflege und zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit aus.

Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste garantiert die fachlich unabhängige Beratung. Diese wird erreicht durch die eigenständige und selbstverwaltete Organisation, durch Vorgaben des Sozialgesetzbuches, durch gemeinsame Richtlinien und durch eine Finanzierung unabhängig vom Einzelfall und Ergebnis der Begutachtungen.
Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste bewegt sich bei der Begutachtung im Spannungsfeld zwischen Erwartungen auf individuelle Leistungsgewährung und dem an Qualität und Wirtschaftlichkeit orientierten gesetzlichen Leistungsrahmen. Durch Transparenz und Servicefreundlichkeit werden die Medizinischen Dienste ihre Akzeptanz bei Versicherten weiter verbessern. Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste erfüllt die Anforderungen aus dem Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) und dem Patientenrechtegesetz (PRG).

Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste steht dem Grundansatz eines Wettbewerbs zwischen verschiedenen Gutachterdiensten skeptisch gegenüber. Dies vor allem aus Sorge um den Erhalt der unabhängigen Begutachtung unter Beachtung der auf gesetzlichen Grundlagen basierenden einheitlichen Begutachtungsvorgaben und Qualitätsstandards. Ein Wettbewerb auf dem Gebiet der Gutachterdienste darf nicht dazu führen, dass die Auswahl von Gutachterdiensten von Anbieterinteressen der Leistungserbringer beeinflusst und die einheitliche Begutachtung aufgeweicht wird.

Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste sieht den Ausbau der Patientensicherheit als wichtiges Aufgabenfeld. Sie wird patientenorientierte Informationen, die frei von Anbieterinteressen sind, wie z. B. das Verbraucherportal IGel-Monitor, weiter ausbauen. Ebenso werden die Medizinischen Dienste die Unterstützung der Patienten durch medizinische Gutachten bei der Verfolgung von Behandlungsfehlern und bei fehlerhaften Medizinprodukten intensivieren.

Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste wird auch in Zukunft auf allen Aufgabenfeldern durch ihre einzigartige Verknüpfung von millionenfachen Einzelentscheidungen und Grundsatzgutachten oder Gutachten zu fehlerhaften Medizinprodukten einen wesentlichen Beitrag zur zeitgemäßen Weiterentwicklung des Gesundheitswesens liefern.

Die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste appelliert an die Politik

  • die erfolgreiche Organisationsstruktur der Medizinischen Dienste und die fachliche Unabhängigkeit zu sichern.
  • die Sicherung und Weiterentwicklung einheitlicher Grundlagen für die Beratung und Begutachtung zu unterstützen.
  • das System der Medizinischen Dienste auch in der öffentlichen Diskussion zu stärken.
  • klare und am aktuellen fachlichen Standard orientierte Rechtsgrundlagen für die Pflegebegutachtung und Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen zu schaffen.

Der fachlich kompetente, unabhängige und selbstverwaltete Medizinische Dienst ist für die Solidargemeinschaft der Versicherten und Beitragszahler unverzichtbar. Er unterstützt den zielgenauen Ressourceneinsatz für eine bedarfsgerechte, einheitliche und gleichmäßige Versorgung in Deutschland. Diesem sozialpolitischen Auftrag fühlt sich die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste verpflichtet

Berlin, im März 2013


*Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) berät den GKV-Spitzenverband in medizinischen und pflegerischen Fragen. Er koordiniert und fördert die Durchführung der Aufgaben und die Zusammenarbeit der MDK in medizinischen und organisatorischen Fragen.

**Bewertungen von Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) findet man im Internet unter: www.igel-monitor.de "

 

MDS

Neue Qualitätsmaßstäbe für teilstationäre Tagespflege

Essen, 1. März 2013

Seit dem 1. März gelten neue „Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität und die Qualitätssicherung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der teilstationären Pflege (Tagespflege)“(MuG teilstationär). Sie lösen die bisherige Fassung vom 18. August 1995 ab. Anders als bisher gelten sie nur für die Tagespflege, nicht für die Nachtpflege.

Die vollständige Meldung und die Maßstäbe und Grundsätze zum Download finden Sie auf der Internetseite des

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MDK-GEMEINSCHAFT

MDK informiert mit Faltblatt zur Pflegebegutachtung

Essen, 6. Februar 2013

Mit einem neuen Faltblatt informieren die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) Versicherte, die einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung gestellt haben über das Thema Pflegebegutachtung.

Wenn jemand pflegebedürftig wird, stehen die Betroffenen, aber auch ihr soziales Umfeld in der Regel vor einer großen Herausforderung.Nach wie vor herrscht bei vielen Versicherten und deren Angehörigen Unsicherheit über den Ablauf von Begutachtungen und über die Vergabe von Pflegestufen. Mit dem neuen Faltblatt möchten die MDK wichtige Fragen zur Pflegebegutachtung klären und Betroffenen die Angst vor dem Besuch der MDK-Gutachter nehmen. Kurz und verständlich wird deshalb erläutert, wie eine Begutachtung abläuft, wie sich Betroffene und ihre Angehörigen darauf vorbereiten können und was sie bei der Begutachtung beachten sollten. Die Versicherten erhalten das Faltblatt gleichzeitig mit der schriftlichen Terminankündigung des Besuches eines Gutachters oder einer Gutachterin.

Den Flyer finden Sie in diesem Internetangebot (Home-Seite) zum Download sowohl in deutscher Sprache als auch in griechischer, italienischer, kroatischer, polnischer, russischer und türkischer Übersetzung.

Hintergrund:
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und der Pflegeversicherung. Er ist auf Landesebene als eigenständige Arbeitsgemeinschaft organisiert. Im Jahr 2011 führten die Medizinischen Dienste bundesweit fast 1,5 Millionen Pflegebegutachtungen durch.

MDK-GEMEINSCHAFT

DRG-Kodierempfehlungen: Update 2013

Essen, 21. Januar 2013

Die Expertengruppe "Vergütung und Abrechnung" der MDK-Gemeinschaft (SEG 4) hat alle bisher veröffentlichten DRG-Kodierempfehlungen einem Review unterzogen und an die Kodierrichtlinien, die ICD und den OPS für das Jahr 2013 angepasst. Außerdem haben die Experten vier neue Kodierempfehlungen mit den Nummern 463, 466, 468 und 471 erarbeitet. Die aktualisierten und neuen Empfehlungen mit Stand 08.01.2013 finden Sie in der DRG-Datenbank in diesem Internetangebot. Darüber hinaus stehen dort alle Empfehlungen auch gebündelt in einer PDF-Datei zum Download zur Verfügung. In diese Datei integriert sind nun auch die bisher separat eingestellten „Einführenden Hinweise“ mit Informationen zur Entstehung und Nutzung der Kodierempfehlungen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MDK und der Krankenkassen finden diese PDF-Version ebenfalls in den Datenbanken InfoMeD bzw. InfoMeD-KK. 

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MDK Forum

Das Magazin der Medizinischen Dienste der Kranken-versicherung

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