Logo MDK
» Versicherte » Kranken- & Pflegekassen » Leistungserbringer » Presse » Wir über uns » Veranstaltungen » MDK Magazin

MDK Forum 2/2010

Titelthema: Posttraumatische Belastungsstörung – Von der Katastrophe verfolgt


Ereignisse wie in Winnenden, Eschede oder auch in New York am 11. September 2001 sind nicht nur für die Angehörigen der Opfer einschneidende Vorfälle. Auch die Überlebenden haben oft noch Jahre danach mit den Erinnerungen zu kämpfen und weisen nicht selten Symptome einer sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) auf. Diese äußert sich zum Beispiel in Schlafstörungen, Panikattacken oder auch Flashbacks, dem Wiedererleben früherer Gefühlszustände. Welche Therapieansätze es gibt und wie die Helfer in Krisensituationen mit dem Erlebten umgehen, berichtet das MDK Forum.
Lokführer sind nicht selten von PTBS betroffen. Statistisch gesehen überfährt jeder Lokführer während seines Berufslebens zwei bis drei Menschen. Ein betroffener Lokführer berichtet von seinen Erfahrungen.
Autoren: Georg Grittner, Martin Dutschek, Dr. Christoph Kröger, Tanja Wenzel, Dr. Wiebke Martinsohn-Schittkowski, Dr. Chistoph Tolzin, Dr. Ulrike Sühlfleisch-Thurau, Friederike Geisler

Personenortungssysteme in der Pflege
In der Offenbacher Klinik ereignete sich Anfang des Jahres ein tragisches Unglück. Eine 93-jährige demenzkranke Patientin hatte sich in dem Gebäude verlaufen und war im Keller in einen Schacht gefallen. 24 Stunden lang suchte man nach ihr und fand sie schließlich tot auf. Vermieden werden könnten solche Vorfälle mit sogenannten Personenortungssystemen. Dabei tragen die Patienten, oder auch Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Sender mit sich, die von einem zentralen System jederzeit geortet werden können oder beim Verlassen eines definierten Bereichs einen Alarmton von sich geben. Unumstritten sind die Systeme jedoch nicht, da sie – je nach Anwendung – als freiheitsentziehende Maßnahme eingesetzt werden könnten.
Autorin: Friederike Geisler

Menschen mit Down-Syndrom als Autoren
Menschen mit Trisomie 21, dem sogenannten Down-Syndrom, verbinden viele mit demselben Bild: „Behindert“ und „etwas langsam“. Dass  diese Menschen intellektuell anspruchsvollen Tätigkeiten nachgehen können und sich sogar geistig unterfordert fühlen, kann sich der Außenstehende oft nicht vorstellen. Es gibt jedoch ein Magazin, das das Gegenteil beweist: Für den „Ohrenkuss“ schreiben 50 Autoren mit Down-Syndrom. Sie recherchieren die Themen, führen Interviews und  schreiben ihre Gedanken nieder. Dies geschieht zwar nicht immer mit korrekter Rechtschreibung und Grammatik – dafür mit viel Einfühlungsvermögen und Phantasie.
Autorin: Friederike Geisler

Lebenserhaltende Maßnahmen
Brauchen wir eine neue Kultur des Sterbens? Ja, meint der Berliner Rettungsmediziner Dr. Michael de Ridder im Interview mit dem MDK Forum. Für ihn steht der ärztliche Auftrag, für den „guten Tod“ zu sorgen, dem Auftrag, Krankheiten zu heilen, ethisch in nichts nach. Denn oft werden Patienten gegen ihren Willen nach schwersten unheilbaren Körper- und Gehirnschäden mit moderner Hightech-Medizin weiter behandelt. 
Autorin: Christiane Grote


Sie möchten das MDK Forum näher kennen-lernen? Schicken Sie uns eine E-Mail an das Redaktionsbüro beim MDS.

MDK Forum 2/2010

Die komplette Ausgabe

» als PDF-Datei  


Presse

MDK-GEMEINSCHAFT
27. Oktober 2014
MDK-GEMEINSCHAFT
8. Juli 2014

Veranstaltungen

MDK-GEMEINSCHAFT
29. Mai 2013
KC QUALITÄT UND KC ONKOLOGIE
14. Dezember 2012

» Impressum » Datenschutz » Barrierefreiheit Druckversion » mit Bildern » nur Text » zum Seitenanfang