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Medizinische Dienste unterstützen Gesundheitsämter und Versorgung

Die Corona-Pandemie stellt eine große Herausforderung für den öffentlichen Gesundheitsdienst sowie für die medizinische und pflegerische Versorgung dar. Daher haben die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) ihre Unterstützung zur Bewältigung der Krise angeboten. Über 800 MDK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit in den Gesundheitsämtern sowie in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern auf freiwilliger Basis tätig.

210 Ärztinnen und Ärzte, 540 Pflegekräfte und 60 weitere Mitarbeiter aus den MDK arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen, die in der Corona-Krise besondere Unterstützung benötigen. Mehr als die Hälfte unterstützt die Gesundheitsämter beim Infektionsschutz vor Ort: Die MDK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter spüren Infektionsketten auf, sie verfolgen Kontakte von Infizierten und begleiten die Quarantänemaßnahmen. Ärzte und Pflegekräfte sind außerdem in Fieberambulanzen und Abstrichzentren für Corona-Tests tätig. Weitere Mitarbeiter sind in Krisenstäben auf Landesebene eingesetzt und bauen regionale Netzwerke zur Versorgung von Covid-19-Patienten auf.

MDK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter helfen zudem in Pflegeeinrichtungen aus, wenn dort infiziertes Personal ausgefallen ist. Weitere Mitarbeiter sind in Krankenhäusern tätig. Die Beanspruchung der Medizinischen Dienste ist je nach Problemlage und Bedarf in den Bundesländern, Landkreisen und Kommunen unterschiedlich ausgeprägt.

Die Koordination der Unterstützung ist auf Landesebene organisiert. Einrichtungen, die Corona-bedingt Hilfe benötigen, können sich an die zuständigen Stellen vor Ort wenden.

Zur Pressemitteilung des MDS.

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