Das Solidaritätsprinzip ermöglicht Deutschland ein leistungsstarkes und sicheres Gesundheitssystem. Dies funktioniert nur durch einen verantwortungsbewussten Umgang der Kranken- und Pflegekassen mit den Beiträgen von 56,4 Millionen Menschen in Deutschland.

Die Aufgabe der Krankenkassen ist es, auf gesunde Lebensverhältnisse für ihre Versicherten hinzuwirken, indem sie diese aufklären, beraten und Leistungen zahlen (§ 1 SGB V). Dies geschieht unter Maßgabe des Wirtschaftlichkeitsprinzips, das heißt, die Leistungen der Krankenkasse müssen „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sein (§ 12 SGB V). Dies gilt auch für die Pflegeversicherung, die Pflegebedürftige mit solidarisch finanzierten Mitteln unterstützt. (§ 1 SGB XI).

Der MDK ist der sozialmedizinische Beratungs- und Begutachtungsdienst der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Er stellt sicher, dass die Leistungen der Kranken- und der Pflegeversicherung nach objektiven medizinischen Kriterien allen Versicherten zu gleichen Bedingungen zugutekommen.

Die Arbeit des MDK trägt dazu bei, dass Versicherte entsprechend ihres Bedarfs versorgt werden. Die Ressourcen sollen für Leistungen verwendet werden, deren Nutzen und Qualität nachgewiesen ist. Hierbei ist es genauso wichtig, medizinisch notwendige Behandlungen zu gewährleisten, wie auch unnötige oder sogar schädliche Versorgungen zu vermeiden.

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